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    <h2>Jahresrückblick 2025</h2>
    <p>Zunächst wünschen wir allen Leserinnen und Lesern unserer
      Berichte einen guten Start in das Jahr 2026! In diesem Jahr feiert
      die Jagsttalbahn Jubiläum: Am 13. März 1901, also vor 125 Jahren,
      wurde kurz nach Aufnahme des Güterverkehrs auf der Strecke und
      einigen Nacharbeiten in Folge eines Hochwassers auch der
      Personenverkehr zwischen Möckmühl und Dörzbach aufgenommen.</p>
    <p>Zu diesem Anlass sind für dieses Jahr einige zusätzliche
      Attraktionen geplant. Besonders hervorzuheben ist der Gasteinsatz
      der Dampflokomotive Frank S an den Wochenenden 18. und 19. sowie
      25. und 26. April. Die Lok, die schon in der "alten"
      Museumsbahnzeit im Jagsttal fuhr, ist heute auf Rügen beheimatet
      und wird extra für das Jubiläum der Jagsttalbahn nach Dörzbach
      transportiert. Dazu wird es ein ausgeweitetes Rahmenprogramm
      geben. Weitere Infos sind auf unserer Webseite
      <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.jagsttalbahn.de/termine">www.jagsttalbahn.de/termine</a> zu finden.</p>
    <p><br>
    </p>
    <p>Doch blicken wir zurück auf das vergangene Jahr:</p>
    <p>Frühjahr und Sommer standen ganz im Zeichen der
      Gebäude-Sanierungen. Unser "Lattenschuppen", ein einfacher
      Lagerschuppen, hat ein völlig neues Fundament, eine frische
      Verbretterung auf der Wetterseite und Dachrinnen erhalten und
      bietet uns nun wieder sicheren und trockenen Lagerraum. Im Herbst
      haben wir den Bereich zwischen den zwei Lokschuppen und dem
      Lattenschuppen gepflastert, was wegen der vielen verschiedenen
      Zwangspunkten und der Wasserführung keine einfache Aufgabe war.
      Werkstätten und Lagerräume sind nun alle hubwagengängig und auch
      bei Nässe gut erreichbar.
      <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }a:link { color: #000080; text-decoration: underline }a:visited { color: #800000; text-decoration: underline }</style><br>
    </p>
    <img src="cid:part1.uhCsRSII.1SKuMF6l@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Bild: Stefan Haag
    <p>Bei den Fahrzeugen ging es vor allem am Wagen 114 und an der
      Diesellok 22-03 weiter. Der zweite Sommerwagen, MD 114, wurde von
      seinen Drehgestellen gehoben. Der komplette Rahmen wurde Stück für
      Stück gesäubert, grundiert und das erste mal schwarz gestrichen.
      Auch die Drehgestelle wurden demontiert, gereinigt und gestrichen.
      Außerdem hat die Aufarbeitung von Komponenten wie beispielsweise
      den Achslagern begonnen.
      <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }a:link { color: #000080; text-decoration: underline }a:visited { color: #800000; text-decoration: underline }</style></p>
    <img src="cid:part2.6JdH4QNA.5pIAJuAZ@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Bild: Stefan Haag
    <p>An der Diesellok 22-03, die uns vor allem als Ersatz bei Ausfall
      der "großen" Diesellok 22-02 zur Verfügung stehen wird, wurde die
      Haube des Motorvorbaus entfernt und darunter viele Teile für die
      Aufarbeitung demontiert. Im Herbst konnten in Zusammenarbeit mit
      der Firma Huber Eisstrahlen der Rahmen innen grundlegend gereinigt
      und auch der alte Lack außen wieder ansehnlich gemacht werden. Die
      Aufarbeitung der vielen Komponenten läuft.</p>
    <img src="cid:part3.7XUbV2cL.4vDGqS00@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Bild: Stefan Haag
    <p>Nachdem wir im Frühjahr die Sanierung von Wartesaal und Küche im
      Bahnhofsgebäude nach einem Pilzbefall abgeschlossen hatten,
      konnten dieses Jahr die zahlreichen Veranstaltungen über den
      Sommer wieder in gewohnter Weise mit den sanierten Räumlichkeiten
      durchgeführt werden. Neben den sieben regulären Fahrtagen von Mai
      bis September, bei denen wir dieses Jahr einen Fahrgastrekord
      verzeichnen konnten, waren wieder einige Gruppen zu Sonderfahrten
      zu Gast. Es besuchten uns unter anderem eine Schule, zwei
      Kindergärten, Kinder im Rahmen des Sommerferienprogramms sowie
      mehrere private Reisegruppen.</p>
    <img src="cid:part4.Ue1JhWVK.HK6fIXeY@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Bild: Stefan Haag
    <p>Auch bei der Verlängerung der Strecke Richtung Klepsau haben wir
      einen wichtig Schritt geschafft: Im November wurde endlich der
      Bahnübergang in die Marie-Curie-Straße eingebaut. Nach intensiven
      Vorbereitungen wurde die Straße in zwei Abschnitten an die neue
      Querneigung angepasst. Danach wurden während einer Vollsperrung
      vier sogenannte Gleistragplatten eingesetzt. Dabei handelt es sich
      um Beton-Fertigteile, die auch bei schwerem LKW-Verkehr eine
      langfristige Lösung garantieren. Die Straßenbauarbeiten wurden
      durch die Firma Bokmeier, die Gleisbauarbeiten durch den Verein
      geleistet.
      <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }a:link { color: #000080; text-decoration: underline }a:visited { color: #800000; text-decoration: underline }</style><br>
    </p>
    <img src="cid:part5.zEn7jC92.9Ih4pLfT@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Bild: Stefan Haag
    <p>Nun steht dem weiteren Gleisbau im nächsten Abschnitt nichts mehr
      im Wege. Die Vorbereitung der vorhandenen Schienen für ca. 400
      Meter Gleis konnte noch im Dezember abgeschlossen werden. Da die
      Schienen gebraucht und dementsprechend unterschiedlich abgenutzt
      sind, müssen alle Schienen vermessen, katalogisiert werden. Danach
      werden passende Schienen zusammen "gepuzzelt" und dementsprechend
      auf die passende Länge getrennt und mit Löchern für die
      Schienenlaschen versehen. Auch für den Bereich danach haben wir
      uns bereits um Schienen bemüht: Entlang der Strecke von
      Jagsthausen nach Olnhausen hatte die SWEG kurz vor
      Betriebseinstellung gebrauchte Schienen zum Tausch verteilt, wegen
      der Betriebseinstellung 1988 fand dies aber nicht mehr statt.
      Diese Schienen haben wir nun auf einer Länge von gut 350 Metern
      geborgen.</p>
    <img src="cid:part6.1C1XRv4a.h7mAVREp@jagsttalbahn.de"><br>
    Bild: Michael Haubner
    <p>Um auch die restlichen Materialien sowie weitere anfallende
      Kosten finanzieren zu können, haben wir mit dem erfolgten Einbau
      des Bahnübergangs wieder eine Gleisbaustein-Spendenaktion
      ausgerufen. Mit einer Spende von 200 € wird ein Meter Gleis
      finanziert und der Spender erhält dafür eine Urkunde mit
      historischem Motiv. Die bis zum Jahreswechsel eingegangenen
      Spenden haben es uns ermöglicht, die Schwellen für den
      Bauabschnitt zu bestellen und damit zeitnah mit dem Weiterbau
      voran zu kommen. Vielen Dank an alle, die gespendet haben oder das
      noch vorhaben!</p>
    <img src="cid:part7.0sKnKznT.JNlxFDQl@jagsttalbahn.de"
      moz-do-not-send="false"><br>
    Hier werden bald wieder Gleise liegen. Bild: A. Hümmelchen
    <p><br>
    </p>
  </body>
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